TIPP: HABEN SIE IHRE BALLENPRESSE ÜBERPRÜFT?

Die Tage werden länger und wärmer und bald beginnt die Silagesaison. Sie sind sicher bereit anzufangen. Aber ist Ihre Ballenwickelmaschine noch einsatzbereit?

Benötigt Ihre Maschine eine Reinigung? Sind wichtige Teile verschlissen? Wenn sie über Monate nicht verwendet werden, können die Teile ausfallen.

Einfache Vorbereitungsmaßnahmen sind deshalb der Schlüssel zu einer erfolgreichen Silagesaison.

Sehen Sie sich hier das Video zur Vorbereitung auf die Saison an https://youtu.be/s7uNYbmCUjw?si=a4B81MBk6P3rDBlM

40 JAHRE GESCHICHTE UND DARÜBER HINAUS

Die Entwicklung der Rundballenverpackung

Seit ihrer Erfindung in den frühen 1980er Jahren hat die Rundballenverpackung eine bedeutende Entwicklung durchgemacht. Die Einführung von Silotite® 1984 revolutionierte das Verfahren dank der dreischichtigen Folie und führte zu einer schnellen weltweiten Expansion. In den frühen 1990er-Jahren hat sich das Ballengewicht nahezu verdoppelt, und die Kombi-Ballenwickler haben die Produktion rationalisiert. Sie benötigen ca. eine Minute pro Ballen. Die jüngsten Innovationen wie das Film&Film-System machen die Netzverpackung überflüssig. Die Ballen sind dichter, besser geschützt und strapazierfähiger.

Fortschritte bei den Silotite-Folien

Seit mehr als vierzig Jahren führen die Invesitionen von Berry in Silotite-Folien zu Fortschritten, wie z. B. zur Umstellung auf effektivere Extruder und Einführung der Pro-Technologie, die die Qualität und Nachhaltigkeit verbessert. In den 1990er-Jahren wurden dank dieser Investitionen die dreilagigen Berry Extruder durch die effektiveren fünflagigen Produktreihen ersetzt. Weitere Fortschritte führten in den 2000er-Jahren zur Einführung der sieben- und neunlagigen Extruder. Sie verbesserten die Qualität und Reichweite der Folien des Unternehmens. Neben diesen Entwicklungen machte das Unternehmen auch bei der Ballen-Technologie Fortschritte, meist in Zusammenarbeit mit OEM.

Künftige Entwicklungen und Investitionen

Berry richtet den Blick nach vorn und wird die Entwicklung seiner Produkte fortsetzen. Der Sales Director für das Vereinigte Königreich, Irland und APAC, Lloyd Dawson, unterstreicht die Bedeutung der Investitionen in Forschung, Entwicklung, die Qualitätskontrollsysteme, die Automatisierung und neue Verpackungslinien. „Die Pro-Technologie ist eine bemerkenswerte Innovation, mit der technisch fortschrittliche Folien hergestellt werden können, die den vorherigen Generationen mit längerer Folienlänge pro Wicklung, verringerter Dicke und einer verbesserten Sauerstoffbarriere in Bezug auf die Qualität weit voraus sind. Außerdem verringern die neuen Entwicklungen das Gesamtgewicht der Verpackung um etwa das 10-fache, weil die herkömmlichen Verpackungen durch Hüllen ersetzt werden“.

Nachhaltigkeit und Auswirkungen auf die Umwelt

Das neueste Produkt, SilotitePro1800 Sustane®, das zur Produktreihe B Circular Solutions von Berry gehört, besteht zu 25 % aus recyceltem Material, das von RecyClass unabhängig zertifiziert wurde. Diese Kombination aus leichterer Folie und recyceltem Material führt zu einer Verringerung der Umweltbelastung um 24 % im Vergleich zu vorherigen Verpackungslösungen.

Die Entwicklung der Rundballenverpackung war insgesamt in den letzten vierzig Jahren von bedeutenden Fortschritten geprägt, vorangetrieben durch Berrys Engagement für Innovation und Nachhaltigkeit. Von der Einführung von Silotite® bis zur neuesten Pro-Technologie und SilotitePro1800 Sustane®, ist Berry führend in der Branche in Bezug auf die Qualität und das Umweltbewusstsein.

EMPFEHLUNG FÜR DIESE SILAGESAISON

Michael Hövel, Head of Sales for the N-EDACH Regionen erklärt die Bedeutung der richtigen Schnitthöhe

„Wenn das Gras in den nächsten Wochen ausreichend gewachsen ist, sollten Sie die Schnitthöhe für Ihre Schwaden berücksichtigen. Es ist wichtig, dass Sie qualitativ hochwertiges Gras einsilieren, wenn Sie hochwertige Silage aus dem Ballen erhalten wollen.

Wenn das Gras zu kurz geschnitten wird, besteht ein hohes Risiko, dass es durch den Boden kontaminiert wird. Der Boden enthält unerwünschte Bakterien wie z. B. Clostridien und Enterobakterien, die sich negativ auf den Fermentierungsprozess der Silage auswirken. Ein zu kurzer Schnitt erhöht auch das Risiko von Listerien, Clostridien und Bazillen, die Risiken für die Gesundheit aller Tierarten darstellen.  Schließlich führt ein zu kurzer Schnitt zu einer langsameren Futterverwertung und letztlich zu einem geringeren jährlichen Futterertrag und sollte deshalb vermieden werden.

Wir empfehlen für Grasmäher eine Einstellung zwischen 6,5 und 12,5 cm je nach Bodenbedingungen und Dichte der Grasnarbe."